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Hallo,
ich bin Sinan
Bas

Über mich

Ich erzähle dir hier nicht, was auf meiner Visitenkarte steht. Ich erzähle dir, wie ich dahin gekommen bin, wo ich heute stehe.

Mit 14 habe ich angefangen, Gewichte zu heben. Nicht weil ich Sportler werden wollte. Sondern weil ich nach außen stärker wirken wollte, als ich mich innen gefühlt habe. Das war früh ein Muster, das mich lange begleitet hat. Du kannst eine ganze Weile etwas darstellen, das innen nicht da ist. Es funktioniert. Eine Zeit lang.

Später bin ich in Premium-Fitnessclubs ziemlich schnell Führungskraft geworden. Fachlich war ich da. Menschlich war ich überfordert, ohne dass ich es selbst gemerkt habe. Für mich hieß Führung damals: Verantwortung übernehmen, durchziehen, liefern. Dass es noch etwas anderes braucht, habe ich erst Jahre später verstanden.

Als Personal Trainer habe ich dann viele Unternehmer und Geschäftsführer begleitet. Offiziell ging es um Körper. Inoffiziell ging es nach ein paar Sessions fast immer um etwas anderes. Um den Druck, der nicht weniger wird. Um Konflikte, von denen draußen niemand etwas weiß. Um Entscheidungen, die einer alleine trägt, während außen alle denken, er hätte alles im Griff.

Ich habe in diesen Jahren viel über Menschen gelernt. Nicht weil ich klug war, sondern weil Menschen anfangen zu erzählen, wenn sie spüren, dass du wirklich zuhörst.

Und dann kam mein eigener Punkt

Ich rede da nicht oft drüber. Aber ich rede hier drüber, weil es zu dem gehört, was ich heute mache.

Es gab eine Phase, in der auf dem Papier alles gestimmt hat. Hohes Tempo, viel Verantwortung, gute Zahlen. Parallel ist privat einiges schwer geworden. Ich habe weitergemacht. Ich war jemand, der weitermacht. Irgendwann hat mein Körper das nicht mehr mitgetragen.

Burnout ist kein lautes Wort, wenn man drinsteckt. Es ist eher ein leises. Du brichst nicht zusammen. Du findest dich nur selbst nicht mehr in dem, was du jeden Tag tust.

Irgendwann saß ich an einem Punkt mit einer Frage, die ich nicht mehr wegdrücken konnte: Wenn ich nicht klar bin, wie soll dann irgendetwas um mich herum klar werden?

Das hat mich nicht über Nacht verändert. Aber es war der Punkt, an dem ich aufgehört habe, mir selbst etwas vorzumachen.

Heute

Heute arbeite ich mit Unternehmern, Geschäftsführern und Führungskräften, die ich an einem ähnlichen Punkt erlebe. Nicht unbedingt im Burnout. Eher an der Stelle, an der nach außen alles läuft und innen die Ruhe fehlt. An der viel entschieden wird, aber wenig wirklich geführt. An der die Reibung im Team mehr Energie zieht als die eigentliche Arbeit.

Was ich mit ihnen mache, ist kein klassisches Coaching. Ich bin auch kein Motivator. Ich glaube nicht an Methoden, die du Menschen überstülpst und hoffst, dass sie greifen. Ich glaube an etwas anderes. Dass Führung nach außen erst dann wirklich trägt, wenn sie innen sortiert ist.

Erst entsteht Klarheit in dir. Dann in deiner Sprache. Dann in deinen Entscheidungen, deiner Kommunikation, deinem Team. In dieser Reihenfolge. Nicht umgekehrt.

Das ist nicht spirituell gemeint. Das ist praktisch. Wer einmal erlebt hat, wie es ist, in einer angespannten Situation klar zu bleiben statt zu reagieren, der will nicht mehr zurück.

Was du bei mir bekommst

Ich bin direkt. Ich werde nicht so tun, als wäre etwas einfach, wenn es nicht einfach ist. Ich werde dir auch nicht erzählen, dass ich selbst alles im Griff habe. Ich arbeite an den gleichen Themen wie du, nur an einem anderen Punkt.

Was du bei mir findest, ist ein Raum, in dem du nicht funktionieren musst. Eine Struktur, die im Alltag trägt. Eine Sprache für Dinge, die du bisher nur gespürt hast. Und ein Mensch, der das, worüber er mit dir spricht, selbst durchgegangen ist.

Führung beginnt in dir. Innen klar. Außen wirksam.

Das ist kein Slogan. Das ist mein Weg. Und mittlerweile der Weg vieler Menschen, mit denen ich arbeite.